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Senop Oy liefert Advanced Fire Control Device Thermal Imager (AFCD TI) an das französische Rüstungsamt DGA – Technische Details und Einsatzvorteile für das Carl-Gustaf-System

Senop Oy liefert Advanced Fire Control Device Thermal Imager (AFCD TI) an das französische Rüstungsamt DGA – Technische Details und Einsatzvorteile für das Carl-Gustaf-System

5. Februar 2026 von Dr. Lena Hoffmann

Senop Oy hat einen bedeutenden Auftrag der französischen Direction générale de l’armement (DGA) erhalten: Das Unternehmen liefert das Advanced Fire Control Device Thermal Imager (AFCD TI) für das weit verbreitete Carl-Gustaf-System der französischen Armee. Das Gerät kombiniert Tag- und Nachtsicht, einen Laser-Rangefinder mit bis zu 3 km Reichweite und einen ballistischen Computer, der sowohl bewegliche als auch stationäre Ziele präzise erfasst. Durch diese moderne Zieloptik wird die Trefferwahrscheinlichkeit der Truppen sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit deutlich erhöht.

Vertrag zwischen Senop Oy und der französischen DGA – Hintergrund und Bedeutung

Der Abschluss des Vertrags markiert einen wichtigen Schritt für die internationale Expansion von Senop Oy und stärkt die Kampffähigkeit der französischen Streitkräfte. Die wichtigsten Gründe, warum dieser Vertrag von Bedeutung ist, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Verbesserte Trefferwahrscheinlichkeit bei Tag und Nacht durch integrierte Bildfusion.
  • Erhöhte Reichweite und Präzision dank Laser-Rangefinder bis 3 km.
  • Robuste Carbonfaser-Hülle, die Stößen im Feld standhält.
  • ITAR-freie Lösung, die den Export in internationale Märkte erleichtert.

Technische Spezifikationen des AFCD TI

Sensorik und Bildfusion

Das AFCD TI integriert mehrere hochmoderne Sensoren, die zusammen ein leistungsstarkes Zielerfassungssystem ergeben:

  • Ungekühlter Thermalsensor: 640 × 480 Pixel, 8-12 µm Spektralbereich, 17 µm Pixelgröße (2023, Senop Brochure).
  • Tageskamera: Auflösung > 1 MP (2023, Senop Brochure).
  • Digitale Bildfusion verbindet thermische und visuelle Kanäle und erzielt eine Detection-Probability von 90 % bei Zielentfernung (2023, Senop Brochure).
  • Display-Auflösung: 800 × 600 Pixel in Vollfarbe mit Okular (2023, Senop Brochure).
  • Optische Vergrößerung: 3× optisch, ergänzt durch digitalen Zoom (2×, 4× etc.) (2023, Senop Brochure).

Gewicht, Gehäuse und Energieversorgung

  • Gewicht: ca. 1,7 kg inkl. Batterien und Montage (2023, Senop Produktseite). Quellen geben leichte Abweichungen von 1,5 kg bis 1,7 kg an.
  • Gehäuse: Leichte, stoßfeste Carbonfaser-Konstruktion.
  • Energie: Betrieb mit Doppel-A-Batterien, wiederaufladbarer Lithium-Batterie oder externem 12-30 V Gleichstrom.

Ballistik-Computer und Umweltsensorik

  • Laser-Rangefinder mit Reichweite bis 3 km.
  • Integrierter IMU-Sensor misst Neigung, Winkelgeschwindigkeit, Luftdruck und Temperatur.
  • Ballistischer Computer berechnet Lead- und Airburst-Parameter für Munitionstyp, Neigungswinkel und Umgebungsbedingungen.

Integration mit dem Carl-Gustaf M3/M4 – Funktionsweise und Ballistik

Das AFCD TI ist speziell für die Carl-Gustaf-Versionen M3 und M4 optimiert. Durch die Fusion von Tag- und Thermalkanal wird die effektive Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen Visieren verdoppelt. Der ballistische Computer berücksichtigt Munitionstyp, Neigungswinkel, Luftdruck und Winkelgeschwindigkeit, um eine präzise Lead-Berechnung zu ermöglichen. Zusätzlich unterstützt das System Airburst-Programmierung und Tracking-Funktionen für bewegliche Ziele.

„This contract represents an important recognition … of an international expansion strategy and our longstanding commitment to delivering dependable and technically advanced capabilities,“ said Aki Korhonen, President of Senop Oy. „We are honored by the confidence that DGA has placed in our company.“

Praktische Einsatzvorteile für die französische Armee

  • Erhöhte First-Hit-Probability dank 90 % Detection-Rate und präziser Ballistik.
  • Verdoppelte effektive Reichweite gegenüber konventionellen Visieren.
  • Nahtlose Integration in bestehende Carl-Gustaf-Plattformen (M3/M4).
  • Robuste Bauweise ermöglicht Einsatz unter harten Kampfbedingungen.
  • ITAR-freie Lösung erleichtert Beschaffung und Export für internationale Partner.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für welche Carl-Gustaf-Versionen ist AFCD TI qualifiziert?

Für M3 und M4; es ist das einzige integrierte System mit allen Features in einer Hülle (Senop, 2023) [S2].

Welche Sensoren korrigieren die Ballistik?

IMU für Neigung/Winkelgeschwindigkeit, Luftdruck, Temperatur und weitere Umweltdaten ermöglicht Lead- und Airburst-Berechnung (Senop Brochure, 2023) [S1].

Ist das Gerät exportfähig?

Ja, das System ist ITAR-frei und für internationale Nutzer verfügbar (Senop, 2023) [S2].

Risiken und Gegenargumente – Was ist zu beachten?

  • Gewichtsangaben variieren leicht (1,5 – 1,7 kg je nach Quelle und Konfiguration). Leser sollten die genauen Einsatzbedingungen prüfen, da Montage und Batterien das Gewicht beeinflussen.
  • Keine offizielle DGA-Bestätigung des Vertragsvolumens oder genauer Stückzahl. Schätzungen könnten irreführend sein, da Vertragsdetails vertraulich bleiben.

Fazit

Das Advanced Fire Control Device Thermal Imager von Senop Oy stellt eine bedeutende technologische Aufwertung für das Carl-Gustaf-System der französischen Armee dar. Durch die Kombination von hochauflösendem Thermalsensor, Tageskamera, Laser-Rangefinder und einem fortschrittlichen ballistischen Computer wird die Zielerfassung bei Tag und Nacht deutlich verbessert. Die leichte Carbonfaser-Konstruktion, die ITAR-Freiheit und die Fähigkeit, sowohl stationäre als auch bewegliche Ziele zu bekämpfen, machen das AFCD TI zu einem vielseitigen und exportfreundlichen System. Trotz kleiner Unsicherheiten bei Gewicht und Vertragsvolumen bietet das Gerät klare operative Vorteile, die die Kampffähigkeit der französischen Truppen nachhaltig stärken.

Quellen

  • Senop AFCD TI Brochure – ASP Events
  • Senop AFCD TI – Offizielle Produktseite
  • Fragout Magazine – Vertragsrelevanz für Frankreich
  • Defence Industry EU – Leichtbau und Funktionalitäten

Dr. Lena Hoffmann

Dr. Lena Hoffmann ist seit über einem Jahrzehnt spezialisierte Journalistin im Bereich Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie. Sie verfügt über einen Doktortitel in Internationalen Sicherheitsstudien und war zuvor Redakteurin für strategische Technologieanalysen in führenden Fachmedien. Dr. Hoffmann berichtet bei Defence-Tech.de über technologische Innovationen, strategische Programme in NATO- und EU-Kontext sowie über ethische Fragestellungen bei der Integration neuer Systeme in moderne Streitkräfte. Ihre Artikel zeichnen sich durch präzise Recherche, faktenbasierte Analyse und globale Perspektiven aus.

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