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Rheinmetall schließt Rahmenvertrag über 15 Handgranatentypen mit den Niederlanden – Details, Produktionsstandorte und frühere Kooperationen

Rheinmetall schließt Rahmenvertrag über 15 Handgranatentypen mit den Niederlanden – Details, Produktionsstandorte und frühere Kooperationen

31. Januar 2026 von Michael Bauer

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen neuen mehrjährigen Rahmenvertrag mit den niederländischen Streitkräften abgeschlossen. Der Vertrag umfasst die Fertigung und Lieferung von rund 15 verschiedenen Handgranatentypen aus deutschen und österreichischen Werken. Damit stärkt Rheinmetall nicht nur die Munitionsversorgung eines NATO-Partners, sondern festigt auch seine Position als zentraler europäischer Systemanbieter in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Umfang und Konditionen des Rahmenvertrags

Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre. Der Auftragswert liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die wichtigsten Kennzahlen laut den veröffentlichten Quellen sind:

  • Anzahl Handgranatentypen: 15 (Quelle: ESuT )
  • Vertragslaufzeit: 5+2 Jahre (Quelle: ESuT )
  • Auftragswert: zweistellig Millionen-Euro-Bereich (Quelle: Rheinmetall )

Der Vertrag ermöglicht der niederländischen Armee eine flexible, bedarfsgerechte Beschaffung über die gesamte Laufzeit hinweg.

Produktionsstandorte und ihre Spezialisierung

Die Handgranaten werden in drei spezialisierten Rheinmetall-Werken gefertigt:

  • Trittau (Deutschland)
  • Silberhütte (Deutschland)
  • Schwanenstadt (Österreich)

Alle drei Standorte erfüllen höchste NATO-Standards und garantieren damit eine resiliente Lieferkette innerhalb Europas. Die Kombination aus deutscher und österreichischer Produktion stärkt die industrielle Basis und reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Ländern.

Die Produktion der Handgranaten erfolgt in drei spezialisierten Rheinmetall-Werken: Trittau und Silberhütte in Deutschland sowie Schwanenstadt in Österreich. Diese Standorte gewährleisten höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards gemäß NATO-Normen und ermöglichen eine resiliente Versorgung (Rheinmetall 2026). Der Rahmenvertrag folgt auf frühere Abkommen zu 155-mm-Artilleriegranaten und 40-mm-Munition, was die enge Partnerschaft unterstreicht (ESuT 2026).

Bisherige Kooperation zwischen Rheinmetall und den Niederlanden

Der aktuelle Vertrag ist Teil einer Reihe von Rahmenvereinbarungen, die bereits zuvor abgeschlossen wurden. Zu den bekannten früheren Verträgen zählen mindestens drei weitere Rahmenabkommen, darunter Lieferungen von 155-mm-Artilleriegranaten und 40-mm-Munition. Diese kontinuierliche Zusammenarbeit verdeutlicht das langjährige Vertrauen beider Seiten.

  • Mindestens drei frühere Rahmenverträge (vor 2026) – u. a. 155-mm-Artillerie, 40-mm-Munition (Quelle: interne Angaben)

„Dieser Vertrag unterstreicht das Vertrauen unserer niederländischen Partner in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Rheinmetall als führenden europäischen Systemanbieter im Bereich der Munition“, sagte Robbin Reijm, Vertriebsleiter für die Benelux-Staaten bei Rheinmetall. „Gleichzeitig stärkt er unsere industrielle Basis in mehreren europäischen Standorten.“

FAQ zum Handgranaten-Rahmenvertrag

Welche Handgranatentypen werden geliefert?

Rund 15 verschiedene Typen werden geliefert. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Typen sind aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich (Rheinmetall, 30.01.2026).

Wie hoch ist der exakte Auftragswert?

Der Wert liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die genaue Summe variiert je nach Abrufen im Rahmen des Vertrags (Rheinmetall, 30.01.2026).

Warum werden gerade diese Produktionsstätten eingesetzt?

Trittau, Silberhütte und Schwanenstadt verfügen über etablierte Kapazitäten für Munition und stärken damit die europäische Lieferkette (ESuT, 2026).

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Risiken und Gegenargumente

  • Abhängigkeit vom Rahmenvertrag: Exakte Liefermengen und finale Volumina hängen von Abrufen ab und sind nicht garantiert. Der genannte Auftragswert stellt eine Obergrenze dar, keine feste Summe.
  • Keine öffentlichen Details zu spezifischen Handgranatentypen: Aus Sicherheitsgründen werden keine genauen Typen veröffentlicht, um Spekulationen zu verhindern und den Fokus auf verifizierbare Fakten zu legen.

Schlussfolgerung

Der neue Rahmenvertrag über 15 Handgranatentypen festigt die Munitionsversorgung der niederländischen Streitkräfte und stärkt gleichzeitig die Resilienz der europäischen Rüstungsindustrie. Durch die Einbindung von drei hochspezialisierten Produktionsstandorten in Deutschland und Österreich wird eine robuste, NATO-konforme Lieferkette gewährleistet. Die langjährige Partnerschaft zwischen Rheinmetall und den Niederlanden, belegt durch frühere Rahmenabkommen, unterstreicht das gegenseitige Vertrauen und die strategische Bedeutung des Vertrags in einem zunehmend unsicheren geopolitischen Umfeld.

Quellen:

  • ESuT – „Rheinmetall liefert Handgranaten an die niederländische Armee“, 30.01.2026, https://esut.de/2026/01/meldungen/67406/rheinmetall-liefert-handgranaten-an-die-niederlaendische-armee/
  • Rheinmetall AG – „Rheinmetall erhält Rahmenvertrag über Handgranaten für die Niederlande“, 30.01.2026, https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/01/2026-01-30-rheinmetall-erhaelt-rahmenvertrag-ueber-handgranaten-fuer-die-niederlande

Michael Bauer

Michael Bauer ist Technologie-Analyst mit Schwerpunkt auf unbemannten Systemen, autonomen Plattformen und der Verteidigungstechnologie der nächsten Generation. Er hat langjährige Erfahrung in der Evaluierung technologischer Trends und ist regelmäßiger Sprecher bei internationalen Fachkonferenzen zu Robotik- und Drohnentechnologien. Bei Defence-Tech.de deckt er technologische Entwicklungen ab, die Cybersicherheit, KI-Integration und autonome Einsatzsysteme verbinden. Bauers Beiträge kombinieren technisches Know-how mit klarer, journalistischer Aufbereitung.

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