Skip to content
Defence-Tech.de

Defence-Tech.de

  • Starteite
  • Kategorien
    • News
    • Verteidigungstechnologieentwicklung und Innovation
    • Strategische und operative Verteidigungsplanung
    • Autonome Systeme und Robotik
    • Cybersicherheit und digitale Verteidigung
    • Drohnen und unbemannte Überwachungssysteme
  • Leitbild & Qualität
  • Kontakt

Defence-Tech.de

Bodentests der MQ-25A Stingray: Meilensteine, Verzögerungen und zukünftige Einsatzfähigkeit

Bodentests der MQ-25A Stingray: Meilensteine, Verzögerungen und zukünftige Einsatzfähigkeit

25. März 2026 von Michael Bauer

Die seriennahe MQ-25A Stingray Drohne von Boeing steht kurz davor, die unbemannte Luftbetankung der U.S. Navy grundlegend zu verändern. Durch Bodentests, autonome Taxi-Manöver und die Integration eines ISR-Sensors wird die Plattform nicht nur als Tanker, sondern auch als Aufklärungs- und Kommunikationsrelais positioniert. Gleichzeitig haben wiederholte Verzögerungen den Zeitplan für den Erstflug und die Initial Operational Capability (IOC) nach hinten verschoben. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Fakten, Daten und Zitate zu den aktuellen Bodentests, den bisherigen Luftbetankungs-Erfolgen und den kommenden Meilensteinen zusammen.

Erster autonomer Taxi-Test am MidAmerica Airport

Am 30. Januar 2026 absolvierte die erste seriennahe MQ-25A einen Low-Speed-Taxi-Test am MidAmerica Airport bei St.a0Louis. Unter der Kontrolle von Piloten der Teststaffeln VX-23 und UX-24-P führte die Drohne autonome Manöver aus, die Trägerdeck-Simulationen nachbilden – von der Produktionshalle zur Startbahn, über Kurven bis hin zu Stopps.

„Der erste Taxi-Test der operationalen MQ-25A Stingray™ fand am 30. Januar 2026 am MidAmerica Airport statt, wie Boeing und die U.S. Navy ankündigten. Unter Kontrolle von Piloten der Teststaffeln VX-23 und UX-24 führte die Drohne autonome Low-Speed-Manöver durch – von der Produktionshalle zur Startbahn, inklusive Kurven und Stopps, die Trägerdeck-Szenarien simulieren.“

Der Test validierte den Autonomie-Stack für Navigation und Sicherheit in dynamischen Umgebungen und ist eine Voraussetzung für künftige Katapultstarts vom Flugzeugträger.

Technische Details des Taxi-Tests

  • Datum: 30. Januar 2026
  • Ort: MidAmerica Airport, St.a0Louis
  • Kontrolle durch: Teststaffeln VX-23 und UX-24-P
  • Manöver: autonome Low-Speed-Fahrt, Kurven, Stopps – Simulation von Trägerdeck-Operationen
  • Ziel: Validierung der autonomen Navigation und Sicherheit vor dem Erstflug

Erfolgreiche Luftbetankungstests 2021

Im Jahr 2021 demonstrierte die MQ-25A ihre Kernfunktion – die unbemannte Luftbetankung – in drei separaten Tests:

  • Betankung einer F/A-18 Super Hornet
  • Betankung einer E-2D Hawkeye
  • Betankung einer F-35C Lightning II

Die U.S. Navy gab an, dass der Einsatzradius einer Super Hornet von etwa 830 km auf über 1 300 km steigen kann. Boeing rechnet mit einer maximalen Treibstoffabgabe von rund 7 000 kg, wodurch vier bis sechs Super Hornets in einer Mission betankt werden könnten.

Verzögerungen im Zeitplan und aktualisierte Meilensteine

Ursprünglich war der Erstflug für Ende 2025 geplant, wurde jedoch auf Anfang 2026 verschoben. Nach dem Erstflug sollen Trägertests im selben Jahr stattfinden, gefolgt von einer Initial Operational Capability (IOC) in 2027. Die Verschiebung resultiert aus umfangreichen Systemintegrations- und Software-Zertifizierungsarbeiten.

„Durch umfangreiche Systemintegration, Software-Zertifizierung und Trägeranforderungen“

Die aktualisierten Zeitangaben lauten:

  • Geplanter Erstflug: Anfang 2026
  • Trägertests: 2026
  • IOC: zweite Hälfte des Jahrzehnts, konkret 2027

ISR-Fähigkeiten und Sensorik

Zusätzlich zur Tankfunktion ist die MQ-25A mit einem einziehbaren EO/IR-Sensor-Turret unter der Nase ausgestattet. Der Turret enthält einen Laser, der für sekundäre ISR-Missionen und Zielmarkierung nach der Betankung genutzt werden kann.

„Die MQ-25A verfügt über ein einziehbares EO/IR-Sensor-Turret unter der Nase für sekundäre ISR-Missionen nach Betankung. Dies erweitert den Nutzen als Relais und potenzielle Strike-Plattform.“

Der Turret ist retractable und unterstützt sowohl Aufklärung als auch Zielerfassung, was die Plattform zu einem echten Multifunktions-Enabler macht.

Anzeige* Venture Diligence - Startup Analysen Venture Diligence - Startup Analysen

Technische Daten und Leistungsparameter

  • Spannweite (ausgeklappt): 29,9a0m
  • Spannweite (eingeklappt): 9,5a0m
  • Länge: 15,5a0m
  • Antrieb: 1a0d7a0Rolls-Roycea0AE3007N-Motor
  • Maximale Treibstoffabgabe: rund 7000a0kg (ca.a015000a0lbs)
  • Reichweitenverlängerung F-35C: bis zu 500a0Meilen
  • Faltbare Tragflächen, verstärktes Fahrwerk und Fanghaken für Katapulta0ad und Seillandung

Risiken und Gegenargumente

Obwohl die MQ-25A zahlreiche Vorteile bietet, gibt es kritische Punkte:

  • Mehrfache Verzögerungen: Der IOCa0adz eitplan wurde von 2024 auf 2027 verschoben, was Risiken bei der Zertifizierung und der Trägerdecka0adz icherheit verdeutlicht.
  • Eingeschränkte Strikea0adOptionen: Der ursprüngliche UCLASSa0adDesigna0adFokus auf ISR/Strike wurde zugunsten der Tankera0adRolle angepasst; aktuelle Versionen besitzen nur begrenzte kinetische Fähigkeiten.

Diese Punkte sind wichtig, um realistische Erwartungen an die zukünftige Einsatzfähigkeit der Drohne zu formulieren.

Häufig gestellte Fragen

Wann fliegt die erste seriennahe MQ-25A?

Der Erstflug ist für Anfang 2026 geplant, nach Abschluss der Taxia0ad und Systemtests.

Welche Rolle spielt das Sensora0adTurret?

Das EO/IRa0adTurret dient ISRa0adMissionen nach der Betankung und beinhaltet einen Laser für Zielmarkierung.

Warum gab es Verzögerungen?

Umfangreiche Systemintegration, Softwarea0adZertifizierung und Trägeranforderungen führten zu einer Verschiebung des Zeitplans.

Fazit

Die Bodentests der MQ-25A Stingray markieren einen entscheidenden Schritt hin zu einer unbemannten Luftbetankung, die die operative Flexibilität der U.S. Navy deutlich erhöhen kann. Der autonome Taxia0adTest am 30. Januar 2026 beweist, dass die Navigation und Sicherheitssysteme für den Trägerbetrieb bereit sind. Gleichzeitig zeigen die Verzögerungen im Zeitplan, dass die Zertifizierung und Systemintegration anspruchsvoll bleiben. Mit einer Treibstoffkapazität von rund 7000a0kg, einer potenziellen Reichweitenverlängerung von bis zu 500a0Meilen für die Fa035C und einem einziehbaren EO/IRa0adSensora0adTurret bietet die MQa025A nicht nur Tanka0, sondern auch Aufklärungsa0ad und Relaisfunktionen. Sobald der Erstflug und die Trägertests abgeschlossen sind, könnte die Initial Operational Capability in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts die Carrier Strike Groups der U.S. Navy nachhaltig stärken.

Quellen

  • https://www.zona-militar.com/en/2026/02/02/after-significant-delays-the-u-s-navys-new-mq-25-aerial-refueling-drone-completed-its-first-ground-tests/
  • https://armyrecognition.com/news/aerospace-news/2026/u-s-navy-conducts-first-autonomous-taxi-test-of-operational-mq-25a-stingray
  • https://www.twz.com/air/mq-25-stingray-has-begun-taxi-tests
  • https://www.19fortyfive.com/2026/02/mq-25-stingray-the-stealth-drone-that-could-save-navy-supercarriers-from-becoming-obsolete-battleships/

Michael Bauer

Michael Bauer ist Technologie-Analyst mit Schwerpunkt auf unbemannten Systemen, autonomen Plattformen und der Verteidigungstechnologie der nächsten Generation. Er hat langjährige Erfahrung in der Evaluierung technologischer Trends und ist regelmäßiger Sprecher bei internationalen Fachkonferenzen zu Robotik- und Drohnentechnologien. Bei Defence-Tech.de deckt er technologische Entwicklungen ab, die Cybersicherheit, KI-Integration und autonome Einsatzsysteme verbinden. Bauers Beiträge kombinieren technisches Know-how mit klarer, journalistischer Aufbereitung.

Post navigation

Vorheriger Beitrag:

US Army sucht autonome Drohnen und Roboter für die Dekontamination chemischer und biologischer Waffen

Nächster Beitrag:

Niederländischer Verteidigungsstaatssekretär Gijs Tuinman warnt vor US-Abhängigkeit bei F-35-Software

Netzwerke & Treffen

  • Based: Defence & Dual-Use Innovation Platform
  • European Defense Tech Hackathon
  • Munich Security Breakfast

Neueste Beiträge

  • Technologische Vorteile autonomer Fahrzeuge im Militär – Das MESA-System von Forterra
  • Aktuelle Drohnenbedrohungen und die Luftverteidigung Europas: Herausforderungen für die NATO
  • Dynamiksimulation in der Verteidigungsindustrie: Kosteneinsparungen, Wachstumsraten und neue Wege zur Survivability-Analyse
  • Impact der 8×8 Amphibischen Radpanzer auf Thailands Grenzsicherung und Verteidigungsindustrie
  • Aktuelle Bedrohungslage und strategische Antworten in der deutschen Luftverteidigung
  • Bedrohungen durch Drohnenschwärme und Innovationen in der Sensorik – Moderne bodengebundene Luftverteidigung
  • Verteidigungsausgaben, Reformen und öffentlicher Diskurs – Wie Deutschland seine Sicherheit demokratisch stärkt
  • Erweiterung des Diehl Defence Produktportfolios in der Luftverteidigung
  • Bundeswehr beschafft weitere IdZ-ES Soldatensysteme von Rheinmetall – Modernisierung im digitalen Gefecht
  • PAC-3 MSE Leistungsfähigkeit – Stärkung der Luftverteidigung der US-Marine

Informationen

  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
  • Leitbild & Qualität
  • Sitemap
© 2026 Defence-Tech.de

Defence Tech, die Schnittstelle zwischen modernster Technologie und Verteidigung, umfasst innovative Entwicklungen in den Bereichen Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, Robotik, Drohnentechnologie und autonome Waffensysteme. In einer zunehmend komplexen geopolitischen Lage, in der Bedrohungen nicht mehr nur physisch, sondern auch digital existieren, spielt Defence Tech eine tragend Rolle für die nationale Sicherheit, militärische Effizienz und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Darüber zu berichten ist uns daher wichtig, um Transparenz zu schaffen, ethische Fragen zu beleuchten und technologische Fortschritte sowie deren globale Auswirkungen zu verstehen.