Enforce Tac 2026 – Rekordwachstum und neue Maßstäbe für vernetzte Sicherheit in Europa
Die Enforce Tac 2026 hat sich als führende europäische Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung etabliert. Mit über 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern und rund 26.500 Fachbesuchern aus 100 Ländern setzte die Veranstaltung neue Rekordzahlen und demonstrierte, wie vernetzte Sicherheit zum zentralen Leitmotiv geworden ist. Inmitten geopolitischer Spannungen dient die Messe als Plattform für strategischen Dialog, Innovationen und internationale Kooperationen.
Rekordzahlen und internationales Wachstum
Die Messestatistik für 2026 übertrifft alle Vorgängerausgaben deutlich:
- 1.400 Aussteller (2025: 998) aus 45 Ländern
- 26.500 Besucher aus 100 Ländern (2025: 18.576)
- Ausstellungsfläche von 56.000 m² verteilt auf sieben Hallen
- 24 Delegationen aus 16 Ländern
Im Vergleich zu 2023, als noch 730 Aussteller und 12.300 Fachbesucher verzeichnet wurden, verdeutlicht das Wachstum die steigende Relevanz der Messe in der Branche.
Neue Formate und Innovationsflächen
Enforce Tac Conference
Erstmals wurde die Messe um eine eigenständige Konferenzebene erweitert. Auf der Main Stage wurden strategische Themen wie digitale Resilienz, kritische Infrastrukturen und die Verzahnung von Cyber- und Verteidigungsfähigkeit diskutiert.
Enforce Tac Village
Das Village demonstrierte vernetzte Systeme in realitätsnahen Szenarien – von Sensorik bis Mobilität – und bot Pitch-Sessions für Start-ups, um den Austausch mit etablierten Industriepartnern zu fördern.
Armored Forces Area
2026 wurde erstmals die Armored Forces Area eingeführt, ein Schwerpunkt für landgebundene militärische Fähigkeiten, der ab 2027 fest in die Hallenstruktur integriert wird.
- 7 Hallen – Rekordgröße für die Messe
- Live-Demos von unbemannten Plattformen, Cybertechnologien und vernetzten Einsatzlösungen
- Pitch-Sessions für innovative Start-ups
Strategische Bedeutung und politischer Rückhalt
Die Enforce Tac 2026 stand erstmals unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz und wurde vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) ideell getragen. Die politische Unterstützung unterstreicht die Bedeutung der Messe für die europäische Sicherheitsarchitektur.
Jasmin Rutka, Veranstaltungsleiterin der Enforce Tac, erklärte: „Ein zentrales Ergebnis vieler Gespräche war die gemeinsame Erkenntnis, dass europäische Sicherheitsfähigkeit nur dann tragfähig ist, wenn industrielle Leistungsfähigkeit, technologische Innovation und politische Handlungsfähigkeit ineinandergreifen.“
Sie fügte hinzu: „Die Enforce Tac 2026 hat verdeutlicht, dass sie genau diesen Dialog strukturiert ermöglicht.“
Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des BDSV, betonte: „Die Enforce Tac zeigt, wie Gesamtverteidigung konkret gelebt wird: durch technologische Souveränität, resiliente Lieferketten und die enge Verzahnung von Entwicklung und Einsatz.“
Markus König, Oberbürgermeister von Nürnberg, kommentierte: „Die Enforce Tac unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers hat sich als führende Fachmesse in Deutschland für innere und äußere Sicherheit bewährt und diese Position in diesem Jahr noch gefestigt. Damit besetzt die NürnbergMesse als Top-Messestandort in Europa eines der zentralen Themen unserer Zeit.“
Internationale Delegationen und Netzwerkbildung
Die Messe zog 24 Delegationen aus 16 Ländern an, die die Plattform nutzten, um bilaterale Kooperationen zu vertiefen und industrielle Partnerschaften zu knüpfen. Die hohe Beteiligung von Streitkräften, Behörden und Beschaffungsorganisationen verdeutlicht die Rolle der Enforce Tac als europäischer Treffpunkt für Entscheidungsträger.
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Ausblick auf Enforce Tac 2027
Die Ausstellungsflächen für das Jahr 2027 sind nahezu vollständig ausgebucht, was die anhaltend hohe Nachfrage bestätigt. Die Messe wird das Erfolgsmodell von 2026 weiter ausbauen, insbesondere durch die feste Integration der Armored Forces Area und die Erweiterung des Enforce Tac Village.
Fazit
Enforce Tac 2026 markiert einen entscheidenden Entwicklungsschritt: Rekordzahlen, neue Formate und ein starkes politisches Rückgrat haben die Messe zu einer unverzichtbaren Plattform für vernetzte Sicherheit in Europa gemacht. Die Kombination aus industrieller Skalierung, technologischem Fortschritt und strukturiertem Dialog schafft die Basis für eine robuste europäische Verteidigungsfähigkeit.
