DroneVation & Defence 2023 – Zweite Auflage markiert Wachstum der UAV-Industrie
Die zweite Auflage der Fachmesse DroneVation & Defence in Wien hat sich als zentrales Branchentreffen für unbemannte Systeme und Drohnenabwehr etabliert. Bereits einen Monat vor dem Event am 21. Mai 2023 waren alle Stand- und Ausstellungsflächen vergeben – ein klares Signal für das steigende Interesse an UAV-Technologien im DACH-Raum.
Wichtige Kennzahlen der zweiten Auflage
- Erwartete Besucherzahl: rund 1.000 Personen (Quelle S1)
- Aussteller 2022: 49 Unternehmen (Quelle S1)
- Aussteller 2023: etwa 80 nationale und internationale Unternehmen
- Speaker: rund 50 Fachredner aus Politik, Industrie und Forschung
- Leitung der Messe: Rheinmetall
„Nach 49 Ausstellern im vergangenen Jahr ist uns damit ein deutlicher Wachstumsschritt gelungen“, betonen die Organisatoren Matthias Heigl und Jürgen Zacharias von Militär Aktuell.
Wachstum der UAV-Industrie im globalen Kontext
Die Nachfrage nach unbemannten Systemen wächst exponentiell. Laut einer aktuellen Studie wird der Markt für Drohnentechnologie bis 2027 auf über 100 Milliarden USD anwachsen. Diese Prognose unterstreicht die wachsende Bedeutung der Messe als Plattform für Unternehmen, die von diesem Trend profitieren wollen.
Marktgröße und Prognose
- Metric: Marktgröße
- Value: 100 Milliarden USD
- Jahr: 2027
- Quelle: S2 (Global Drone Market Forecast 2023-2027)
Die Zahlen verdeutlichen, dass die DroneVation & Defence nicht nur ein lokales Event, sondern ein Knotenpunkt im weltweiten UAV-Ökosystem ist.
Internationale Beteiligung und Netzwerk
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Messe ist der erste nationale Gemeinschaftsstand von Swissmem. Zwölf Schweizer Unternehmen präsentieren dort ihre Innovationen und stärken damit die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
- Metric: Anzahl internationaler Teilnehmer
- Value: 12 Unternehmen
- Jahr: 2023
- Hinweis: Schweizer Unternehmen am Gemeinschaftsstand
„Es freut uns sehr, dass wir bereits bei der zweiten Ausgabe erstmals einen nationalen Gemeinschaftsstand begrüßen dürfen“, so Heigl und Zacharias weiter.
Programm und Highlights der Messe
Die Ausstellung deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von Herstellern unbemannter Systeme über Anbieter von Drohnenabwehr bis hin zu spezialisierten Zulieferern. Zu den bestätigten Ausstellern zählen neben Rheinmetall weitere Branchengrößen wie Lockheed Martin, General Atomics, Elbit Systems, Aaronia, Rafael, Thales, MBDA, Quantum Systems, Shield AI, Diehl Defence, Hensoldt, Frequentis, Schiebel und viele mehr.
Auf dem Konferenzprogramm stehen rund 50 Speaker, darunter:
- Gen-Lt Harald Vodosek – Rüstungschef Österreich
- Gen-Lt Bruno Hofbauer – Planungschef des österreichischen Bundesheeres
- Gen-Mjr Gerfried Promberger – Air Chief und Kommandant der Luftstreitkräfte
- Sean Bittick – Innovation and Technology Adoption Officer, NATO-Hauptquartier
- Bob Harward – Executive Vice President, Shield AI
- Ulrike Franke – Senior Policy Fellow, European Council on Foreign Relations
- Oberst Markus Reisner – Ukraine-Experte des österreichischen Bundesheeres
Die Diskussionen konzentrieren sich auf aktuelle Trends, operative Erfahrungen und zukünftige Entwicklungen im Bereich Drohnen und Drohnenabwehr, insbesondere den Schutz kritischer Infrastrukturen.
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Regulatorische Herausforderungen
Ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor sind regulatorische Hürden. Einschränkungen in der Gesetzgebung könnten das Wachstum und die technologische Entwicklung der Drohnentechnologie behindern. Auf der Messe wird deshalb auch die rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert, um mögliche Hemmnisse frühzeitig zu identifizieren.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptthemen der Messe?
Die Messe fokussiert sich auf unbemannte Systeme und Drohnenabwehr, inklusive aktueller Trends und Technologien.
Wie viele Speaker werden auf der Messe erwartet?
Rund 50 Speaker werden erwartet, die zahlreiche Themen im Bereich Drohnen und Verteidigung diskutieren.
Fazit
Die zweite Auflage der DroneVation & Defence beweist, dass die UAV-Industrie nicht nur wächst, sondern sich zunehmend vernetzt. Mit steigenden Besucherzahlen, einem erweiterten Ausstellerfeld und dem ersten internationalen Gemeinschaftsstand von Swissmem wird die Messe zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für alle Akteure, die die Zukunft unbemannter Systeme mitgestalten wollen. Gleichzeitig macht die Auseinandersetzung mit regulatorischen Rahmenbedingungen deutlich, dass technologische Innovation und rechtliche Anpassungen Hand in Hand gehen müssen, um das volle Potenzial der Drohnentechnologie auszuschöpfen.
